Alles vorbei.

Restabfälle richtig entsorgen.

Nicht verwertbar!

Das sind Restabfälle!

Restabfälle sind alle festen, nicht verwertbaren Abfälle, die in Haushalten, Gewerbebetrieben und öffentlichen Einrichtungen anfallen.

  • Hausmüll oder Restmüll sagt man, wenn sie im privaten Haushalt angefallen sind.

  • Als hausmüllähnlicher Gewerbeabfall werden sie bezeichnet, wenn sie in Betrieben angefallen sind.

Restabfälle sind ...

| Asche | Glas-, Spiegel- und Keramikscherben | Glüh- und Halogenlampen | Hygieneartikel | Kehricht | Lumpen | gefüllte Staubsaugerbeutel | zertretene Schuhe | verschmutztes Verpackungsmaterial | Wegwerfwindeln | Zigarettenasche und -kippen | und ähnliches ... |

Mehr erfahren Sie im Abfall ABC und über die ABIKW Sortierhilfe.

Das sind keine Restabfälle!

  • Vor allem Bioabfälle, Verpackungen, Glas und Papier sowie gefährliche Abfälle sind kein Restabfall und darum gemäß § 11 Abs. 3 Abfallwirtschaftssatzung "getrennt bereitzuhalten und zu überlassen".

  • Diese Abfälle sind entweder stofflich verwertbar, oder gefährlich für die Umwelt und müssen unter Einhaltung besonderer Bestimmungen, gesondert und ohne Schaden für die Umwelt beseitigt werden.

Überlassen!

Restabfälle sind zu überlassen!

Gemäß § 17 KrWG müssen Erzeuger und Besitzer von Abfällen, die in privaten Haushalten anfallen, wenn sie diese nicht selber verwerten können (was nur bei Bioabfällen mittels Eigenkompostierung möglich ist), bzw. sie nicht verwertbar sind (wie die Restabfälle), dem öffentlich rechtlichen Entsorgungsträger - hier der ABIKW GmbH - überlassen (Überlassungspflicht).

Umgesetzt wird die Überlassungspflicht für Restabfall durch die Festlegungen des Anschluss- und Benutzungszwangs gemäß §§ 8, 9 und 10 der Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises Anhalt-Bitterfeld.

Abfallvermeidung ist Grundpflicht

Die Grundpflichten gemäß § 7 KrWG werden durch die Überlassungspflicht nicht unterlaufen. Gemäß § 7 KrWG hat die Abfallvermeidung immer Vorrang vor der Abfallverwertung und vor der Abfallbeseitigung. 

Abfallbehälter!

Zugelassene Abfallbehälter nur mit Chip

Gemäß § 20 der Abfallwirtschaftssatzung sind Restabfälle ausschließlich in den hier aufgeführten, zugelassenen Restabfallbehältern zu sammeln ...

| 60 Liter Abfallbehälter | 80 Liter Abfallbehälter | 120 Liter Abfallbehälter | 240 Liter Abfallbehälter | 1.100 Liter Abfallbehälter (Müllgroßbehälter - MGB) - alle mit Chip (Transponder) | Abfallsäcke mit vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld autorisiertem Aufdruck | 7 bis 25 m³ Container und Pressmüllcontainer |

Chip und Identsystem

Alle Restabfallbehälter sind mit einem Chip ausgerüstet. Jede Umleerung wird mittels der an den Sammelfahrzeugen installierten Leseeinrichtungen des Identsystems registriert. Per Datenfunk wird jeder Datensatz, bestehend aus Chipnummer, Datum und Umleeruhrzeit, zur Weiterverarbeitung in die zuständigen Abteilungen der ABIKW bzw. der TÖNSMEIER Entsorgung Köthen geschickt.

  • Mehr zum Identsystem erfahren Sie hier.

  • Antworten auf Fragen zum Identsystem beantworten wir hier.

Abfallbehälter werden gestellt

Die Abfallbehälter werden, nach Anmeldung über die ABIKW Kundenbüros für Grundstücke in den Kreisgebieten Bitterfeld und Zerbst von der ABIKW GmbH, bzw. der ABIKW Ndl. Zerbst und für Grundstücke im Kreisgebiet Köthen von der TÖNSMEIER Entsorgung Köthen GmbH bereitgestellt. Sie gehen nicht in das Eigentum der Kunden über.

Bereitstellen!

 

Durchführung der Entsorgung gemäß § 21 Abfallwirtschaftssatzung

Aufstellplätze für die Abfallbehälter

Die Aufstellplätze der Restabfallbehälter (und auch der Biotonnen und Papiertonnen) müssen vom Entsorgungsfahrzeug gut erreicht werden können und der Ladevorgang muss problemlos möglich sein. In § 21 (3) Abfallwirtschaftssatzung heißt es weiter ... "Die Abfallbehälter sind an befestigten Straßen auf dem Fußweg an der Bordsteinkante oder am Fahrbahnrand innerhalb der öffentlichen Verkehrsfläche abzustellen."

Bereitstellung und Umleerung 14-täglich

  • Restabfallbehälter werden vierzehntäglich nach Tourenplan umgeleert, wenn sie zum Termin bis 6 Uhr morgens, mit geschlossenem Deckel bereitgestellt worden sind.

  • Restabfallsäcke werden ebenfalls entsorgt, wenn sie neben den 60 bis 1.100 Liter-Behältern bereitstehen.

  • Nicht entsorgt werden jedoch Abfälle, die "außerhalb der zugelassenen Abfallbehälter", also neben diesen, bereitgestellt worden sind.

Die Abfallbehälter sollen nach der Umleerung vom Grundstückseigentümer bzw. Nutzer möglichst zeitnah wieder auf das Grundstück zurückgenommen werden.

Termin verpasst?

Haben Sie es verpasst, Ihren Abfallbehälter pünktlich bereitzustellen, kann dessen Umleerung erst 14 Tage später, zum nächsten Umleertermin erfolgen. Einzelne Behälter einer Tour außerhalb des Tourenplanes umzuleeren, ist nicht möglich.

Kontaktdaten für Rücksprachen mit dem für Ihren Kreisgebiet zuständigen Entsorgungspartner.

Richtig befüllen!

Durchführung der Entsorgung gemäß § 21 Abfallwirtschaftssatzung

Restabfallbehälter richtig befüllen

Laut Satzung ist es "unzulässig, Abfälle in den Behältern zu verbrennen, sie einzuschlämmen oder mittels technischer Einrichtungen und Hilfsmittel einzustampfen oder zu verdichten". Asche und Schlacke darf nicht heiß in die Behälter eingefüllt werden.

Es wird außerdem empfohlen, am besten alle, aber vor allem feuchte Restabfälle (wie verbrauchtes Katzenstreu) zu jeder Jahreszeit, verpackt in Kunststoffmüllbeuteln in die Behälter zu geben.

  • Bio- und Gartenabfälle sind über die Biotonne zu entsorgen.

  • "Lose" Flüssigkeiten (Speiseabfälle, Speiseölreste) gehören nicht in die Restabfallbehälter, aber auch nicht in Biotonnen. Von Speiseabfällen ist vor der Entsorgung die Flüssigkeit abzutrennen, Restmengen von verdorbenem Speiseöl müssen in der Verpackung (Öflasche) in den Restabfall gegeben werden.

Keine Restmengen!

Restmengen im Behälter

Falls der Behälter im Zuge der Umleerung, insbesondere im Winter, einmal nicht ganz leer geworden ist, berücksichtigen Sie bitte, ...

  • dass immer Sie als Abfallerzeuger und Nutzer des Abfallbehälters durch ihr Einfüllverhalten dazu beitragen, ob dieser komplett entleert werden kann,

  • dass es für Abfälle, die nach der Umleerung im Abfallbehälter verblieben sind keinen Entgeltnachlass bzw. keinen Ersatzanspruch gibt, und ...

  • dass es den Müllwerkern untersagt ist, in den Abfallbehälter zu greifen, um etwa festgefrorenen oder verklemmten Abfall zu lösen, wenn dieser im Zuge des Umleervorganges, nicht allein aufgrund der Schwerkraft von selber aus dem Behälter herausfällt.